| Liebe Gemeindeglieder! |
"Angedacht" |
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| Ich bin ein ausgesprochener Fan von Adventskalendern. Dabei meine ich in erster Linie nicht die „süßen“ Adventskalender (obwohl die ja auch ganz nett sind), sondern diejenigen, die mit Bildern und Texten auf das Weihnachtsereignis vorbereiten, dass Gott in einem Menschen in die Welt gekommen ist. | ||
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Ich verbinde damit auch eine Kindheitserinnerung, dass wir bei einem solchen Adventskalender an jedem Tag des Dezembers eine Krippenfigur basteln mussten und der Text dann erzählt hatte, was es mit der Figur auf sich hat. Die Figuren dieses Kalenders waren Reiche und Arme, Kinder und Erwachsene, Fröhliche und Traurige – also so unterschiedlich, wie wir es auch sind. Der Kalender hatte auf schöne Weise gezeigt, dass das Weihnachtsereignis alle angeht. Und dass sich durch die Geburt Jesus Christi für jeden etwas in seinem Leben verändern kann. Und auch wird, sofern er oder sie sich darauf einlässt. Die Krippenfiguren laden zur Identifikation ein – zum Wiedererkennen. Jeder kann eine Figur finden, die in etwas das trifft, was einen selbst beschäftigt: Genauso geht es mir auch. Und ich kann genauso wie die Figur mit meinem ganzen Leben mich zu Jesus Christus begeben und dort Befreiung und Erlösung erfahren. Wenn Sie diese Zeilen lesen, hat die Adventszeit schon angefangen. Der erste Advent ist schon vorbei (er lag ja im November). Aber die Tage im Dezember sind noch frisch. Werden Sie die Tage bis Heiligabend mit Hilfe eines Adventskalenders begehen? Oder sich etwas anderes für die Zeit vornehmen – zum Beispiel an jedem Adventssonntag in die Kirche zu gehen? Die Weise, sich persönlich auf das Weihnachtsereignis vorzubereiten, wird sehr unterschiedlich sein. Wie auch immer sie aussieht – schön wäre es, wenn sie dazu mithelfen könnte, uns zum Stall in Bethlehem zu führen - zur Anbetung des Heilands. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit. Ihr Gemeindepfarrer Frank Schleifer |
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